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Gemeinde
Segnitz am Main

Zitate und Nachdenkenswertes

 

"In vielen Ortschaften ist man jetzt bedacht, Verschönerungen vorzunehmen. Nachdem der Ort Segnitz immer von vielen fremden Personen besucht wird, so hatte die Reparation mit dem Pflaster wenigstens vom Mainthor bis zum mittleren Brunnen vorgenommen werden sollen, da solches jedem Fremden als ein Scandal erscheinen und sein ästhetisches Gefühl im höchsten Grade beleidigen muß."

Protokollbuch der Gemeinde Segnitz aus dem Jahr 1825

 


"- dieses Segnitz leidet sozusagen unter der "Konkurrenz" seiner Nachbarin, der am jenseitigen Ufer liegenden Stadt Marktbreit. Nicht im Handel und Wandel, sondern im Zeichen des Fremdenverkehrs. Es steht im "Schatten" von Marktbreit. Die Fremden, die Marktbreit besuchen, sollten auch ans jenseitige Mainufer pilgern, nach dem kleineren, intimeren Segnitz, das sich zwar bescheidener gibt, als sein Nachbar, die ehemals fürstlich Schwarzenbergische Residenz, das aber dennoch mit allerlei kleinen Sehenswürdigkeiten auf dem Gebiete alter Kunst und Kultur aufwarten kann (wobei man als Fremder des Genusses eines guten Schoppens in Segnitz beileibe nicht zu entbehren braucht!)"

 

"Wer sich in Sgnitz umsieht, mit offenen Augen und mit offenem Herzen durch den romantischen Ort geht, der kann hier also allerlei Schönes aus alter Zeit entdecken."

Am fränkischen Herd, Beilage zur Kitzinger Zeitung vom 4. November 1934

 


"Segnitz am Abend" (Paul Wilhelm Keller-Reutlingen)

"Ich mag seine [Keller-Reutlingens] Technik sehr, und die bezaubernde, beinahe gespenstische Atmosphäre, die eher Geborgenheit ausstrahlt, auf der anderen Seite ein Ort wohin du gehen möchtest, wo du geschützt und beschirmt bist. Irgendwie scheint es wie ein unwirklicher, friedvoller auch mysteriöser Platz. Ein unheimlich zeitlos beruhigender Ort. Ich glaube, ich werde nicht müde, es anzusehen. Ich muss aber sagen, das gegenwärtige Dorf auf den Fotografien, die Sie mir sendeten, schaut keineswegs danach aus."

Der spanische Schriftsteller Javier Marias (*1951), der im Besitz eines der Segnitzgemälde von Paul Wilhelm Keller-Reutlingen (1854-1920) ist, zu seinem Bild, das um 1895 enstand, im Vergleich zu einer Fotografie aus dem Jahr 2001.


 
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