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Gemeinde
Segnitz am Main

Gärtner und Gartenbau

Treibhaus in Segnitz
Treibhaus in Segnitz
Luftbild
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Als ein Dorf aus Glas könnte man die Gärtner- und Winzergemeinde Segnitz bezeichnen. Blickt man von den Weinbergen hinunter auf den Ort, so fallen zuerst die riesigen Glas- und Folienflächen der Gewächshäuser auf. Mit 50 Hektar Gartenfläche, von denen etwa 10% mit Hochglas oder Folie bedeckt sind, gehört Segnitz zu den bedeutendsten Gartenbaugemeinden in Mainfranken.
 
Was hier vor rund 100 Jahren mit einfacher aber sehr aufwendiger Pflanzenzucht begann, hat sich mittlerweile zu einem vielfältigen Angebot an Gartenbauprodukten entwickelt. Nicht nur Rettiche, Tomaten, Blumenkohl, Kartoffeln oder Sellerie prägen heute die Segnitzer Gartenlandschaft, nun sind es vor allem auch Blumen, Kräuter, bunte Salate und sogar exotische Gemüsesorten wie Paprika oder Brokkoli, auf die sich einige Betriebe spezialisiert haben.
 
Auch bei der Vermarktung der Erzeugnisse vollzieht sich allmählich ein Wandel. Neben der Belieferung von Großmärkten erfolgt der Verkauf in zunehmenden Maße gleich an der Quelle. Viele Gärtner haben erkannt, daß die Menschen wieder gerne das essen, von dem sie wissen, von wem und wo es produziert wurde. Sie wenden sich direkt an die Verbraucher und bieten so die Möglichkeit, zu jeder Zeit frisches Gemüse und frischen Salat einzukaufen. Verbraucherbewusstes und vor allem ökologisches Denken steht heute im modernen Gartenbau an erster Stelle. Das gilt sowohl für die Auswahl des Angebotes wie auch für die Anbaumethoden. Für die meisten Betriebe ist deshalb die Anwendung natürlicher Mittel bei der Pflanzenaufzucht und beim Pflanzenschutz zur Selbstverständlichkeit geworden.

 
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